Überbetriebliches Bildungszentrum in Ostbayern gemeinnützige GmbH

  • Produktionstechnologe/in

    Ausbildungsdauer

    Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

    Prüfung

    Gestreckte Abschlussprüfung
    Die Abschlussprüfung wird an zwei unterschiedlichen Zeitpunkten abgelegt. Teil 1 der Abschlussprüfung findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt, Teil 2 am Ende der Ausbildung.
    Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses wird Teil 1 der Abschlussprüfung mit 35 %, Teil 2 mit 65 % gewichtet.

    Teil 1 der Abschlussprüfung
    Teil 1 der Abschlussprüfung beinhaltet im Prüfungsbereich Produktionstechnik einen Betrieblichen Auftrag. Hierzu wird ein realer Auftrag im Ausbildungsbetrieb erledigt. Die Ausführung wird vom Prüfungsausschuss der zuständigen Industrie und Handelskammer bewertet.

    Teil 2 der Abschlussprüfung

    Es sind die Prüfungsbereiche

    • Produktionsprozesse
    • Produktionssysteme
    • Wirtschafts- und Sozialkunde

    vorgesehen.

    Der Prüfungsbereich „Produktionsprozesse“ wirddurch einen Betrieblichen Auftrag geprüft.
    Im Prüfungsbereich „Produktionssysteme“ wird eine ganzheitliche schriftliche Aufgabe bearbeitet.
    Im Prüfungsbereich „Wirtschafts- und Sozialkunde“ werden fallorientierte Aufgaben schriftlich gelöst.

    Aufgaben und Tätigkeiten

    Produktionstechnologen / Produktionstechnologinnen arbeiten in Entwicklungsbereichen, in Pilotbereichen und Serienproduktionslinien, in Applikations- und Supportbereichen der produzierenden Industrie sowie bei produktionsunterstützenden Dienstleistungsunternehmen.
    Sie arbeiten mit Produktentwicklern und Konstrukteuren, mit Prozessentwicklern, mit Zulieferern, mit Herstellern und Kunden sowie dem Produktionsteam zusammen.


    Berufliche Qualifikation

    • richten Produktionsanlagen ein und bereiten den Produktionsanlauf vor
    • fahren neue Prozesse an, führen Testreihen durch und dokumentieren diese, ermitteln Prozessparameter und stellen die Produktionsfähigkeit der Anlagen her
    • programmieren und parametrieren Produktionsanlagen, einschließlich Werkzeugmaschinen, Prüfeinrichtungen und Industrieroboter oder andere Handhabungssysteme, führen Wartungsarbeiten durch
    • organisieren logistische Prozesse für Produkte, Werkzeuge, Prozessmedien und Reststoffe
    • simulieren Prozesse, produzieren und testen Muster und Prototypen
    • betreiben Produktionsanlagen, überwachen Prozessabläufe, führen prozessbegleitende Prüfungen durch
    • erkennen Verbesserungspotentiale in den Prozessabläufen
    • ermitteln und dokumentieren Prozess- und Qualitätsabweichungen, ergreifen Maßnahmen zu deren Beseitigung und führen    dazu systematische Fehleranalysen durch
    • beurteilen und analysieren Produktionsanlagen hinsichtlich der Realisierung von Produktionsaufträgen, wenden Standardsoftware, Produktions- und Qualitätssicherungssoftware an
    • wenden Normen, Vorschriften und Regeln zur Sicherung der Prozessfähigkeit von Produktionsanlagen an
    • pflegen Daten für die Produktionsplanung und –steuerung ein, sorgen für Informationsaustausch zwischen der Produktion und den anderen Betriebsbereichen und stimmen sich mit ihnen ab.

  • Mechatroniker/in

    Die Ausbildung im Überblick
    Mechatroniker/in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Er ist dem Berufsfeld Mechatronik zugeordnet.

    Ausbildungsdauer
    Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

    Aufgaben und Tätigkeiten
    Mechatroniker/innen arbeiten in der Montage und Instandhaltung von komplexen Maschinen, Anlagen und Systemen im Anlagen- und Maschinenbau bzw. bei den Abnehmern und Betreibern dieser mechatronischen Systeme. Mechatroniker/innen üben ihre Tätigkeiten an unterschiedlichen Einsatzorten, vornehmlich auf Montagebaustellen, in Werkstätten oder im Servicebereich unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen selbständig nach Unterlagen und Anweisungen aus. Dabei arbeiten sie häufig im Team. Sie stimmen ihre Arbeit mit vor- und nachgelagerten Bereichen ab. Mechatroniker/innen sind im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften Elektrofachkräfte.

    Berufliche Grundbildung

    • Berufsbildung
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Arbeits- und Tarifrecht
    • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
    • Umweltschutz
    • Betriebliche und technische Kommunikation
    • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen
    • Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse
    • Qualitätsmanagement
    • Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen
    • Manuelles und maschinelles Spanen, Trennen, Umformen und Fügen
    • Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten
    • Messen und Prüfen elektrischer Größen
    • Installieren und Testen von Hard- und Softwarekomponenten
    • Arbeits- und Tarifrecht
    • Aufbauen und Prüfen von elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Steuerungen
    • Programmieren mechatronischer Systeme
    • Zusammenbauen von Baugruppen und Komponenten zu Maschinen und Systemen
    • Montieren und Demontieren von Maschinen, Systemen und Anlagen, Transportieren und Sichern
    • Prüfen und Einstellen von Funktionen an mechatronischen Systemen
    • Inbetriebnehmen und Bedienen mechatronischer Systeme
    • Instandhalten mechatronischer Systeme
  • Feinwerkmechaniker/in

    Die Ausbildung im Überblick

    Feinwerkmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BGBI).

    Ausbildungsdauer

    Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

    Quelle: www.bibb.de

    Aufgaben und Tätigkeiten

    Feinwerkmechaniker/-innen arbeiten in den Tätigkeitsfeldern Maschinenbau, Werkzeugbau und Feinwerkmechanik. Sie sind in der Herstellung und Instandhaltung von Maschinen, Geräten, Systemen und Anlagen sowie von Produkten der Stanz-, Schnitt- und Umformtechnik sowie im Vorrichtungs- und Formenbautechnik tätig.

    Berufliche Fähigkeiten

    • planen und steuern Arbeitsabläufe, kontrollieren und bewerten Arbeitsergebnisse,
    • wenden Normen und Richtlinien zur Sicherung der Produktqualität an und tragen im Betrieb zur ständigen Verbesserung von Arbeitsabläufen bei,
    • messen und prüfen mechanische und physikalische Größen,
    • stellen Werkstücke und Bauteile durch manuelle und maschinelle Fertigungsverfahren her,
    • erstellen und optimieren Programme und bedienen numerisch gesteuerte Maschinen, Geräte oder Anlagen,
    • montieren, demontieren und nehmen Maschinen, Geräte, Vorrichtungen, Systeme und Anlagen
  • Gießereimechaniker/in

    Die Ausbildung im Überblick

    Gießereimechaniker/-in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

    Ausbildungsdauer

    Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

    Aufgaben und Tätigkeiten

    Gießereimechaniker/-innen sind in der Produktion von Gußstücken unterschiedlicher Größe, Werkstoffe und Beschaffenheit sowohl in der Einzel- als auch in der Serienfertigung tätig. Ihre Aufgaben sind die Herstellung und Vorbereitung von Gießformen sowie die Herstellung von Gußteilen mit Hilfe verschiedener Form- und Gießverfahren. Sie bedienen und überwachen mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch gesteuerte Produktionsanlagen und halten diese instand.

    Die Ausbildung erfolgt in folgenden 3 Fachrichtungen

    • Handformguß
    • Maschinenformguß
    • Druck- und Kokillenguß

    Ausbildungsinhalte

    Fachrichtung Handformguß

    Gießereimechaniker/-innen der Fachrichtung Handformguß:

    • erkennen ihre Aufgaben anhand von Konstruktionszeichnungen und dazugehörenden technischen Unterlagen und planen den Arbeitsablauf,
    • wenden Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Vorrichtungen zum Herstellen, Instandhalten und Zurichten von Formen und Kerne an,
    • prüfen Formstoffe und bereiten diese für die Herstellung von Formen und Kernen mit Geräten und Maschinen auf
    • stellen Gießformen manuell oder mit handgeführten Maschinen in Formgruben und Küsten her
    • gießen Formen unter Beachtung der besonderen Arbeitssicherheitsvorschriften ab und entleeren die Formen
    • sichern die Qualität der Gußstücke durch Probenahme und Prüfung
    • halten Geräte, Maschinen und Anlagen instand.

    Fachrichtung Maschinenformguß

    Gießereimechaniker/-innen der Fachrichtung Maschinenformguß:

    • erkennen ihre Aufgaben anhand von Konstruktionszeichnungen und dazugehörenden technischen Unterlagen und planen den Arbeitsablauf innerhalb des Produktionsprozesses,
    • stellen Modelleinrichtungen zeichnungs- und formgerecht zusammen,
    • setzen Werkzeuge, Maschinen, Geräte, Vorrichtungen und Anlagen zur maschinellen Formstoffaufbereitung,
      Form- und Kernherstellung ein,
    • bedienen und überwachen die Produktionsanlagen und Produktionseinrichtungen zum Formen und Gießen unter Beachtung der Arbeitssicherheitsvorschriften,
    • sichern die Qualität der Gußstücke durch Probenahme und Prüfung,
    • erkennen Störungen an Produktionsanlagen und Produktionseinrichtungen, ergreifen Maßnahmen zu deren
      Beseitigung und halten die Produktionsmittel instand.

    Fachrichtung Druck- und Kokillenguß

    Gießereimechaniker/-innen der Fachrichtung Druck- und Kokillenguß:

    • erkennen ihre Aufgaben anhand von Konstruktionszeichnungen und dazugehörenden technischen Unterlagen und planen den Arbeitsablauf innerhalb des Produktionsprozesses,
    • montieren Dauerformen für den Produktionsprozeß,
    • richten Maschinen und Anlagen ein, stellen die erforderlichen Betriebswerte ein und rüsten bei Produktionswechsel um,
    • bedienen und überwachen die Produktionsanlagen unter Beachtung der Arbeitssicherheitsvorschriften,
    • sichern die Qualität der Gußstücke durch Probenahme und Prüfung,
    • erkennen Störungen an Produktionsanlagen und Produktionseinrichtungen, ergreifen Maßnahmen zu deren
      Beseitigung und halten die Produktionsmittel instand.

     

     

  • Industriemechaniker/in

    Die Ausbildung im Überblick

    Industriemechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Er ist dem Berufsfeld Metalltechnik, Schwerpunkt Fertigungs- und spanende Bearbeitungstechnik, zugeordnet.

    Dieser Beruf wird in der Industrie in den folgenden Fachrichtungen angeboten:

    • Maschinen- und Anlagenbau
    • Feingerätebau
    • Instandhaltung
    • Produktionstechnik

    Berufliche Fachrichtung

    • Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
    • Planen und Steuern von Arbeits- und Bewegungsabläufen
    • Kontrollieren und Beurteilen der Ergebnisse
    • Warten von Betriebsmitteln
    • Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen
    • Manuelles Spanen
    • Maschinelles Spanen
    • Trennen und Umformen
    • Fügen
    • Aufbauen und Prüfen von Pneumatikschaltungen
    • Montieren von Baugruppen und Bauteilen
    • Prüfen und Einstellen von einzelnen Funktionen an Baugruppen durch Messen und Erfassen von Arbeitswegen und Betriebswerten

    Ausbildungsdauer
    Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

    Aufgaben und Tätigkeiten

    In der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenbau montieren Industriemechaniker/innen anhand von Arbeitsunterlagen Bauteile zu Baugruppen und diese zu Maschinen. Hierbei bearbeiten sie Bauteile maschinell und manuell oder stellen sie erforderlichenfalls selbst her. Sie überprüfen sowohl Baugruppen direkt bei ihrer Fertigstellung als auch die fertig montierten Maschinen an Prüfständen auf ihre Funktion hin und nehmen sie danach in Betrieb. Darüber hinaus führen sie auch regelmäßige Inspektionen durch und warten die Maschinen. Industriemechaniker/innen der Fachrichtung Maschinen- und Anlagenbau arbeiten im industriellen Bereich, z.B. in Maschinenbaufirmen sowie in Wartungs-, Instandsetzungs- und Reparaturabteilungen unterschiedlicher Industriebetriebe. Ihr Arbeitsplatz dort kann sowohl eine Werkstatt, eine Montagehalle, ein Prüfstand oder eine Baustelle sein.

    Ausbildungsinhalte

    • Berufsbildung
    • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
    • Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
    • Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
    • Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
    • Planen und Steuern von Arbeits- und Bewegungsabläufen; Kontrollieren und Beurteilen der Ergebnisse
    • Warten von Betriebsmitteln
    • Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen
    • Ausrichten und Spanen von Werkzeugen und Werkstücken, Manuelles Spanen, Maschinelles Spanen, Trennen und Umformen, Fügen
  • Packmitteltechnologe/in

    Die Ausbildung im Überblick

    Anerkannt durch Verordnung vom 4. September 2001, Bundesanzeiger Nr. 196 a.

    Ausbildungsdauer

    Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

    Aufgaben und Tätigkeiten

    Packmitteltechnoge/-innen arbeiten in industriellen Betrieben der Produktion insbesondere von Briefumschlägen, selbstklebenden Etiketten, Faltschachteln, flexiblen Packmitteln, Kartonagen, Rundhülsen, Wellpappe und Wellpappeerzeugnissen.

    Ausbildungsinhalte

    • Selbständige Entwicklung von Packmitteln und Herstellen von Mustern
    • Werkzeuge und Produktionssysteme vorbereiten
    • Produktionsanlagen zur Packmittelherstellung einrichten und bedienen
    • Kontrollieren und optimieren von Fertigungsprozessen nach Qualitätsstandards und Vorgaben
    • Mess- und Prüftätigkeiten im Rahmen der Qualitätssicherung
    • Übernehmen, transferieren und konvertieren von Daten
    • Produktionsabläufe planen
    • Metallische Werkstoffe manuell und maschinell bearbeiten
  • Werkzeugmechaniker/in

    Die Ausbildung im Überblick

    Werkzeugmechaniker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

    Ausbildungsdauer

    Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.

    Aufgaben und Tätigkeiten

    Werkzeugmechaniker/-innen arbeiten vorwiegend in Industriebetrieben in den Einsatzgebieten Formentechnik, Instrumententechnik, Stanztechnik oder Vorrichtungstechnik. Sie sind insbesondere in der industriellen Serienfertigung von Produkten aus Kunststoffen und Metallen tätig, sowie in der Herstellung von Instrumenten für die operative Medizintechnik.

    Ausbildungsinhalte

    • planen und steuern Arbeitsabläufe, arbeiten im Team, kontrollieren, beurteilen und dokumentieren Arbeitsergebnisse und wenden Methoden der Qualitätssicherung an
    • fertigen mit Werkzeugen und Maschinen Einzelteile aus unterschiedlichen Werkstoffen
    • programmieren und bedienen Maschinen mit numerischer Steuerung stellen insbesondere Spritzguss-, Press- und Prägeformen sowie Stanz- und Umformwerkzeuge
    • erstellen Vorrichtungen und Betriebsmittel zur Unterstützung bzw. zum Aufbau von industriellen Fertigungseinrichtungen
    • fügen Bauteile und Baugruppen zu Werkzeugen, Instrumenten, Vorrichtungen oder Formen,
    • stellen Formflächen mit Feinbearbeitungsverfahren her
    • führen Instandhaltungsmaßnahmen durch
    • prüfen und optimieren Funktionen und Abläufe hinsichtlich Quantität und Qualität
    • wenden technische Unterlagen an und nutzen Informations- und Kommunikationssysteme auch in englischer Sprache
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